Kommunalwahlen Felsberg 2016

Im kommunalen Wahlkampfgeschehen der Stadt Felsberg taucht hier und da auch der Name der „BI Felsberg“ auf. Erfolge des bürgerschaftlichen Engagements werden gern auch im parteipolitschen Raum für sich rekrutiert.
Bitte informieren Sie sich auf diesen Seiten über diejenigen Aktivitäten,
die überparteilich durch die Bürgerinitiative Felsberg e.V. durchgeführt wurden.


 

Wer wir sind und was wir wollen

Am 27. August 2013 gründeten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Felsberg die Bürgerinitiative „Bürgerinitiative für Felsberg“ in der Rechtsform eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins.
Mit dieser Gründung wollten die Mitglieder eine unabhängige und parteiübergreifende Organisation schaffen, die ein Konzept für eine nachhaltige und zukunftsfähige städtische Entwicklung für Felsberg fordern und unterstützen will. Als Vorstand wurden Dr. Hartmut Quehl (1. Vorsitzender), Beate Heppe (2. Vorsitzende) und Nina Haack (Kassenwart) gewählt, die in der Jahreshauptversammlung am 8.12. 2015 in ihren Ämtern bestätigt wurden.

Bürgerinitiativen bilden sich, um sich Problemstellungen anzunehmen, bei denen die etablierte Politik aus unterschiedlichen Gründen zu schwerfällig ist oder versagt. Nach jahrzehntelanger Diskussion um die Ortsumgehung der Altstadt Felsberg war die konkrete Umsetzung noch immer nicht in Sicht und sogar die Finanzierung der Straße durch das Land Hessen in Felsberg wieder in Frage gestellt. Die Hessische Landesregierung machte schließlich die bereits zugesagte Finanzierung der Ortsumgehung rückgängig und bot stattdessen an, diese im Rahmen des „Kommunalen Interessenmodells“ (KIM) zu realisieren. Das bedeutete: Vorfinanzierung durch die Stadt Felsberg, Rückzahlung der Kosten vom Land Hessen nach Fertigstellung, aber Verbleib der Zinsbelastung zur Vorfinanzierung bei der Stadt Felsberg.

Gegen dieses Vorgehen wandten sich einige Anlieger der Untergasse mit einem offenen Brief an den damaligen Hessischen Verkehrsminister Rentsch und sammelten dafür über 700 Unterschriften.
Dieses Bürgerengagement war zum einen der Anlass, die Ortsumgehung wieder in die politische Diskussion zu bringen, d.h. die Parteien setzten sich wieder mehr mit der Thematik auseinander, und zum anderen der Auslöser zur Gründung der „Bürgerinitiative für Felsberg e.V.“.

Seither hat sich die „BI für Felsberg“ intensiv und mit unterschiedlichen Mitteln – z.B. Kreativaktion „Altstadtspaziergang“, öffentliche Veranstaltung zum Sachstand „Ortsumgehung“, Informationsabend zum Thema „Flurbereinigung“, Gespräche mit verschiedenen Landtagsabgeordneten – dafür eingesetzt, dass das Vorhaben „Ortsumgehung L 3220“ im Gespräch bleibt und umgesetzt wird. Dazu wurde beispielsweise im Sommer 2014 ein Zeitplan zusammengestellt, der der BI als Orientierungsrahmen für den Fahrplan zur Schaffung von Baurecht galt, das schließlich im Juli 2015 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde.
Eines der Anliegen der BI war auch die Kontrolle eines zügigen Verfahrensablaufes.
Hierzu wurde bereits im Februar 2014 die Bildung einer Kommission „Ortsumgehung“ am Magistrat angeregt. Im Dezember 2014 fand schließlich nach langen Diskussionen und gegen einige Widerstände aus dem politischen Raum die konstituierende Sitzung der Kommission „Ortsumgehung“ statt. Seitens der BI sind hierin vertreten: Walter Dase, Hartmut Quehl, Edith Bußmann-Erler und Sabine Quehl.

Die Verwirklichung der Ortsumgehung ist nicht das einzige Ziel der BI, sie stellt jedoch einen zentralen Aspekt für eine nachhaltige Stadtentwicklung Felsbergs dar. Diese wiederum sieht die BI als eine kommunale Gemeinschaftsaufgabe, die alle Bürgerinnen und Bürger und alle Ortsteile gleichermaßen betrifft.

Unsere Aktivitäten: 2015 | 2014 | 2013

 


 

Jahresbilanz 2015

Am 8.12.2015 fand die Jahrshauptversammlung der Bürgerinitiative für Felsberg e.V. statt.

Neben der Festlegung von Arbeitsschwerpunkten für das Jahr 2016 berichtete der Vorstand zusammenfassend über die Aktivitäten des letzten Jahres, die im Folgenden kurz dargestellt werden:

Inhalt

 


 

Umgehungsstraße:

Im Dezember 2014 wurde nach langer Vorlaufphase endlich die von der BI geforderte „Kommission Ortsumgehung Felsberg“ ins Leben gerufen. Ihr gehören neben dem Bürgermeister und Heiner Kern als Schriftführer 4 Mitglieder des Magistrats, als „sachkundiger Bürger“ Michael Kranixfeld sowie seitens der BI Walter Dase, Edith Bußmann-Erler, Sabine Quehl und Hartmut Quehl. Beate Heppe wurde als Ersatzkandidatin bestimmt.

Aufgabe der Kommission sollte die Begleitung der mit der Planung / dem Bau der Ortsumgehung verbundenen Prozesse sein.

Die Kommission tagte bis Sommer 2016 unregelmäßig. In der letzten Sitzung vor der Sommerpause war beschlossen worden, direkt nach den Sommerferien eine neue Sitzung einzuberufen. Dies ist allerdings bis zum Berichtszeitpunkt (Dezember 2015) nicht geschehen. Auf schriftliche Nachfrage wurde seitens des BGM mitgeteilt, man werde die Kommission erst dann wieder neu einberufen, wenn es Berichtenswertes gebe.

In der Tat besteht erheblicher Informationsbedarf. Zwar wurde der Umgehungsstraßenfahrplan bis zum Sommer 2015 eingehalten, ab dem STAVO-Beschluss jedoch fehlen Informationen zu den offenen Fragen Finanzierung und Zinsen, Flurbereinigungsverfahren, Klagen etc.

Der BGM sollte auf dieses Defizit hingewiesen und auf einen ordnungsgemäßen Informationsfluss angehalten werden.

 


 

Öffentlichkeitsarbeit:

 Zu diesem Thema hielt Walter Dase im Januar 2015 einen Vortrag, bei dem im Plenum mögliche Formen der Öffentlichkeitsarbeit der BI diskutiert wurden.

Konkrete Schritte zur Umsetzung einzelner Komponenten stehen noch aus.


 

Mittelhof:

Die Initiative zum Ausbau des Mittelhofes für gemeinnützige, kulturelle Zwecke wurde von der BifF e.V aktiv unterstützt.

 


 

Projektanträge Fördermittel Stadtentwicklung

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 3 Antragsinitiativen gestartet:

  1. Komminova – Kommunen innovativ (BMBF): „Interkommunale Kooperation mit innerkommunaler Interaktion“ wurde im Februar 2015 beim BMBF eingereicht, aber abschlägig beschieden.
  2. ZIBB: wurde im November 2015 eingereicht
  3. Städtebauprogramm 2016: Vorbereitung laufen, Antragsfrist 28.2.2016 (s.u.)

 


 

Besuch Helga Jäger / Umweltministerium (HMUKLV, Wiesbaden)

Nachdem das BI-Schreiben an Minister Al-Wazir aus dem Oktober 2014 erst im Januar 2015 sehr unbefriedigend beantwortet wurde, wurde beschlossen, den Wunsch nach einem Gesprächstermin weiterhin aufrecht zu halten, gleichzeitig aber die begonnenen Kontakte ins Umweltministerium weiterzuführen. Auf Vermittlung von Detlef Lecke fand im Mai 2015 ein Besuch der Referentin für Stadtentwicklung m Umweltministerium, Frau Helga Jäger statt, bei dem eine Ortsbegehung gemacht wurde.

Eines der Ergebnisse des Treffen war die Initiative, sich an der Ausschreibung Städtebauprogramm 2016 des Hessischen Umweltministeriums zu beteiligen. Derzeit befinden wir uns hier in der Ausarbeitungsphase, der Antrag muss bis Ende Februar 2016 eingereicht werden.

 


 

Südlink – Kontakt zur BI Lebenswertes Felsberg

Axel Kulhanek wurde gebeten, die BI regelmäßig über die Entwicklungen zu Südlink zu informieren.

 


 

Platzgestaltung Robert-Weinstein-Platz vs. Burgenblick

Zur Platzgestaltung des Robrt-Weinstein Platzes wurde ein Positionspapier der BI erstellt, das u.a. auch eine gemeinschaftliche Aktion unter Beteiligung der BI am Robert-Weinstein-Platz vorschlug. Das Papier wurde dem Ortsvorsteher vorgelegt, der Ausbau des Weinstein-Platzes wurde aber ohne Berücksichtigung der Vorschläge durchgeführt.

 


 

IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept)

Im März 2015 stellte Hein Veith den Inhalt des „Leitfadens zur Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts= IKEK“ für die Runde der Bürgerinitiative vor. IKEK wurde als möglicher Tätigkeitsschwerpunkt der BI für 2016 diskutiert.

 


 

Öffentliche Veranstaltungen

 Im Januar 2015 wurde beschlossen, wieder öffentliche Veranstaltungen zu organisieren, um die BI nach außen zu präsentieren und um die neuen Arbeitsschwerpunkte (IKEK und Rückbau der Untergasse) unter Bürgerbeteiligung zu bearbeiten. Als Auftakt wurde entschieden, einen Öffentlichkeitstag im Hof „Die Ruthen“ im Sommer zu planen, nachdem intern die Option, eine Sperrung der Untergasse zu beantragen, abgelehnt worden war.

Die Veranstaltung fand am 18.7.2015 unter dem Motto „Felsberg gestern, heute, morgen“ statt. Neben Ausstellungen zur Historischen Altstadt, einer Führung durch die denkmalgeschützte Scheune Untergasse 27 und Getränken und Imbiß sollte die Veranstaltung den Auftakt für die Beschäftigung mit der Gestaltung der Untergasse nach dem Bau der Ortsumgehung sein.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit war eher dürftig, was nicht zuletzt auch dem schlechten Wetter geschuldet gewesen sein mag. Es wurde im Nachgang beschlossen, dieses Themenfeld nach der Sommerpause schwerpunktmäßig zu bearbeiten und neue Veranstaltungsformen / neue Formen der Bürgerbeteiligung zu diesem Thema zu erproben.

Ein Folgetermin war im Herbst geplant, der aber wegen kurzfristiger Terminverlegungen nicht zustande kam.

Der Titel der Veranstaltung soll auch das zukünftige Leithema der BI bei der Beschäftigung mit dem Thema sein:

„Untergasse der Zukunft: von der Durchgangsstraße zum Lebensraum. Wir machen die Straße lebendig!“


„Kreativaktion 2015“

Im Juni 2016 wurde beschlossen, eine neue „Kreativaktion“ zu starten, Auslöser war der Brief des Ordnungsamtes Melsungen zur Pflicht der Straßenreinigung. Als Termin für die Aktion „Gemeinsam Straße kehren“ wurde vereinbart, an einem Samstag mit Warnwesten, Poller, Warndreieck und Gießkanne die Untergasse bis zur Straßenmitte zu kehren,

Die Aktion verlief erfolgreich. Eine Stellungnahme des Ordnungsamtes Melsungen nahm daraufhin den Beschluß zurück.

 


 

AG Ratskeller

 Heinz Veit wurde als von der BI entsandtes Mitglied der AG Ratskeller benannt. Bisland fanden 2 Sitzungen statt, in der zweiten Sitzung war ein Vertreter der DEHOGA anwesend, außerdem der Betreiber des Hessischen Hofs in Melsungen als Experte.

Übereinstimmende Meinung war, dass der Ratskeller ist nur in Kombination mit einem Hotelbetrieb tragbar ist und größere Umbauten notwendig sind.

Die AG wird weiterhin tagen.


 

 

BI-Jahreskalender 2015: „Hering-Bilder“

Es wurde einstimmig beschlossen, einen BI-Kalender mit den Bildmotiven des Malers Hering zu entwerfen und zu drucken. Letztlich wurde die Aktion jedoch nicht weiter verfolgt, da die BI-Teilnahme am Weihnachtsmarkt – der die einzige offene Verkaufsmöglichkeit geboten hätte – von der Vereinsgemeinschaft abgelehnt wurde.

 


 

Weihnachtsmarkt 2015

Die Ablehnung der Vereinsgemeinschaft wurde von uns vorsichtig behandelt, die Presse wurde herausgehalten. Nichtsdestotrotz müssen wir hier handeln, um die Teilnahme am Weihnachtsmarkt 2016 wieder zu ermöglichen.


 

Wege zu einer neuen Nachhaltigkeit

Die Bürgerinitiative für Felsberg e.V. möchte die Einrichtung eines Reparier Cafés in Felsberg initiieren. Zur Information und zum Austausch von Erfahrungen hat die BIFF e.V. den Gründer des ersten Kasseler Reparier Cafés Wolfgang Ehle eingeladen.

Alle interessierten Bürger sind herzlich willkommen, um sich darüber zu informieren, wie Bügeleisen, Messer, Toaster, Radio, Lampe, PC, Drucker, Stecker, Schalter, Stuhlbein, Kamera, Puppe, Quarzuhr, Jeansjacke, Wanduhr, Lesebrille, Fahrrad, Munddusche, Staubsauger… ein längeres Leben bekommen können.

Das Motto: „Gemeinsam kriegen wir das hin! Bei einer Tasse Kaffee oder Tee gemütlich mit ehrenamtlichen Fachleuten reparieren, das macht Spaß, spart Geld und schont die Umwelt“.

Die Veranstaltung findet statt am 14. April 2016 um 19.00 Uhr im Seminarraum „Die Ruthen“, An der Stadtmauer 10/Untergasse 29, 34587 Felsberg

Teil-Ortsumgehung Felsberg –aktueller Stand

Am 23.2.2016 folgte  Bürgermeister Volker Steilmetz einer Einladung der Bürgerinitiative für Felsberg e.V., um über den aktuellen Stand zum Verfahren „Teilortsumgehung Felsberg“ Auskunft zu geben.

Es wurde berichtet, dass gegen den B-Plan-Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zur Ortsumgehung Felsberg ein Normenkontrollverfahren anhängig ist, da der Beschluss über den Bebauungsplan von einem Bürger aus Felsberg beklagt wird.

Derzeit wird die Klage vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof im Hinblick auf ihre Zulässigkeit überprüft. Dies bedeutet, dass für die Umsetzung der Planung derzeit zwar ein formales Baurecht vorhanden ist, dieses aber solange nicht umgesetzt werden kann, wie über die Zulässigkeit der Klage  bzw. die Klagegründe selbst im ggfls. zulässigen Hauptverfahren entschieden ist.

Die Klagefrist zum B-Plan Beschluss der Ortsumgehung endet Mitte 2016. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Klagen gegen den Beschluss eingehen werden. Unabhängig von diesem Sachverhalt werden seitens der Stadt Felsberg die Vorbereitungen zur Umsetzung der Planung weiter bearbeitet und vorangetrieben.

Dem Antrag auf Einleitung eines Flurbereinigungsverfahrens wurde seitens des Regierungspräsidiums Kassel stattgegeben, so dass hierfür durch die Obere Flurbereinigungsbehörde (HLBG) und nachgeordneten Behörden bereits jetzt mit den Vorbereitungen begonnen werden kann.

Gleichzeitig wird mit der Umsetzung der naturschutzrechtlichen Kompensationsmaßnahmen für den Straßenneubau begonnen. Dies betrifft verschiedene Maßnahmen in der Ederaue, die zu einer Aufwertung dort befindlicher Flächen für den Arten- und Biotopschutz führen. Die Flächen befinden sich im Eigentum der Stadt Felsberg.

Abgesehen von aktuell nicht absehbaren Verzögerungen des Baubeginns kann unter Berücksichtigung eines vorläufigen Bauzeitenplans mit einer Fertigstellung der Ortsumgehung frühestens im Jahr 2020 gerechnet werden.

Die Bürgerinitiative für Felsberg wird diesen Zeitraum nutzen, um mit den Bürgern der Kernstadt Felsbergs, den politischen Mandatsträgern und allen sonstigen interessierten Bürgern Maßnahmen und Planungen zu erörtern, die parallel und nachfolgend zu einer Steigerung der Wohnqualität in der Altstadt und insbesondere in der Untergasse führen.

 

Ein stürmisches Fest

Die Bürgerinitiative Felsberg hatte am 25.7.2015 unter dem Motto Untergasse der Zukunft: -Von der Durchgangsstraße zum Lebensraum eingeladen. Alles was gut geplant und vorbereitet, nur das Wetter hielt sich nicht daran. So wurden kurzentschlossen die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes beachtet und der geplante Aufbau von Zelten durch die Verlagerung von Verkaufs- und Informationsständen in feste Bauten verlagert.1

Hier herrschte reges Treiben bei den vielen interessanten Gesprächen über vergangene Zeiten auf der Untergasse, aktuelle Planungen und den Wünschen der Bewohner für die Zukunft. Bei aller Unterschiedlichkeit der Sichtweisen war doch klar: Die Umgehungsstraße muss kommen und ist Voraussetzung, um für ein lebenswertes Wohnen in der Altstadt. Dabei war die Wunschvorstellung, das Fest in 4 Jahren auf der verkehrsberuhigten Untergasse feiern zu können, Konsens zwischen den Besuchern. Die Bilderausstellung über die Wandlungen der Untergasse im Verlauf ihrer Geschichte bildete dabei den zentralen Diskussionsstoff.

Nicht minder rege war der Austausch von Informationen darüber, welche Tür in der Altstadt zu welchem Haus gehört. Selbst „alte“ Felsbergerinnen und Felsberger hatten hier kräftig zu grübeln.

Für alle squehlpannend und voller Überraschungen war die Führung von Architekt M. Quehl und Bauherr H. Quehl in der kleinen Scheune. Das „Multifunktionshaus“ zeigte seine inneren Werte und hinterließ vielversprechende Erwartungen. Hier wird eine wichtiger und zentraler Ort in Felsberg wiederbelebt.

 

 

 

 

 

Den Abschluss des Tages bildete das Programm des Kasseler Barpianisten Thomas Krug.pianist Mit humorvollen Einlagen und wissenswerten Erläuterungen bildeten die ausgewählten Songs einen tollen Hintergrund für überaus wichtige Gespräche oder einfach nur zum zuhören und genießen.

Ordnung muss sein!

Die Erfüllung der Kehrpflicht bereitet wg. des starken Verkehrs Probleme

Die Erfüllung der Kehrpflicht bereitet wg. des starken Verkehrs Probleme

Am Sonnabend, den 20.6.2015 wurden von vielen Anwohnern der Untergasse in Felsberg gemeinsam die Bürgersteige und die Straße gefegt, bis zur Straßenmitte. Zur persönlichen Sicherung hatten die Anwohner Wandreiecke aufgestellt und viele trugen Sicherheitswesten. Dies war auch notwendig, denn obwohl viele Autofahrer auf der stark befahrenen Straße Verständnis für entstehende Behinderungen zeigten, fuhren einige Autofahrer in der 30 km/h Zone über die Übersteige und gefährdeten die Personen und anwesenden Kinder. Ein Autofahrer überfuhr sogar absichtlich Warnkegel und Warndreicke. Auch bei der Polizei in Melsungen gingen telefonische Beschwerden darüber ein, dass die Straße gereinigt wird.
Der Hintergrund für die gemeinsam durchgeführte Reinigungsaktion:
Das Ordnungsamt Melsungen hatte Ermahnungen an viele verkehrsgeplagte Hauseigentümer der Untergasse verschickt,in dem sie dazu aufgefordert wurden, die Landesstraße L 3220 bis zur Straßenmitte zu reinigen. Im Rinnstein hatte sich Kehricht angesammelt, der einen „Missstand“ darstellte. Für die Kontrolle der Einhaltung der Vorschriften der Straßenreinigungssatzung der Stadt Felsberg ist der Magistrat der Stadt Melsungen für den Ordnungsamtsbezirk zuständig.
Das Schreiben erzeugte bei den Felsbergen großes Unverständes, da einerseits viele der angeschriebenen Hauseigentümer nachweislich ihrer wöchentlich Reinigungsplicht nachgekommen waren und andererseits völlig unklar blieb, warum die ohnehin vom starken Verkehr in der Untergasse geplagten Anwohner von der Ordnungsbehörde ausgewählt wurden, wo sich doch auch in vielen anderen Rinnsteinen Felsbergs regelmäßig Kehricht ansammelt. Von einer Überprüfung der Einhaltung der Kehrpflicht in allen Ortsteilen Felsbergs oder gar im Ordnungsamtsbezirk war keine Information bekannt. Nun wird daran gedacht, der Straßenreinigungspflicht auch zukünftig gemeinsam nachzukommen, um die Missstände im Rinnstein zu beseitigenund um die Gefährdung durch den starken Verkehr in der Untergasse und rücksichtslose Autofahrer zu minimieren.

Erfüllung der Kehrpflicht in der Untergasse Felsberg

Erfüllung der Kehrpflicht in der Untergasse Felsberg

 

 Das sagt der Ordnungsamtsleiter (HNA-ONLINE vom 26.6.2015):

Roland Schmidt, Leiter des gemeinsamen Ordnungsamts mit Sitz in Melsungen, sagte auf Anfrage der HNA, die Anwohner der Untergasse seien lediglich aufgefordert worden, Rinnstein und Bürgersteig zu säubern. Von einer Reinigung bis zur Straßenmitte sei nicht die Rede gewesen. Eine Mitarbeiterin des Ordnungsamts habe mehrere Straßen in Felsberg kontrolliert – dort, wo Verunreinigungen aufgefallen seien, habe man die Anwohner informiert. „Das ist eine Satzungsbestimmung der Stadt Felsberg, die wir nur ausführen“, sagt Schmidt. Solche Reaktionen, wie es jetzt in Felsberg auf die Aufforderung des Ordnungsamts gegeben habe, kenne man aus Melsungen nicht.

 Das schreibt das Ordnungsamt:

 „Von den Anliegern sind Gehwege (soweit vorhanden), die Fahrbahn bis zur Straßenmitte und Böschung (soweit vorhanden) zu reinigen.“

Untergasse der Zukunft: Von der Durchgangsstraße zum Lebensraum

– Wir machen die Straße lebendig –

Am 25.7.2015 wird es ab 15.00 Uhr in der Untergasse lebendig.
Die „Bürgerinitiative für Felsberg e.V.“ lädt ein zu einem Informationsaustausch über die zukünftige Nutzung der Untergasse und deren Gestaltung ein.
Aktionen und Präsentationen bilden den Rahmen für Gespräche und Meinungsaustausch bei Kaffee und Kuchen über die Nutzung und Zukunft der Untergasse.
Veranstaltungsort ist der Parkplatz „Untergasse“ , bei schlechtem Wetter das Seminarhaus „Die Ruthen“, Untergasse 29.

 

Planungen verändern sich

Planung Robert-Weinstein-Platz (2014)

Planung Robert-Weinstein-Platz (2014)

 

 

Entwurf Willius (1986)

Platz „Untertor“, Entwurf Willius (1986), heute Robert-Weinstein-Platz

 

 

 

 

 

 

Rückblick 2014

Auf der letzten Jahresmitgliederversammlung der BI für Felsberg e.V. konnten die Mitglieder der BI auf eine erfolgreiche Jahresbilanz zurückschauen. Im Mittelpunkt der Arbeit stand die Auseinandersetzung und der Einsatz für die Teilortsumgehung der Altstadt Felsbergs.
Unter der Prämisse der angespannten Haushaltslage der Stadt Felsberg wurden viele Gespräche mit örtlichen und regionalen Mandatsträgern aller Parteien gesucht und geführt, um nach Lösungen für eine Realisierung des Vorhabens zu suchen. Dabei ging es vor allem darum Alternativen zu einer Finanzierung zu KIM II zu suchen, vor allem aber auch darum zu verdeutlichen, dass die städtebaulichen Probleme der historischen Kernstadt Felsbergs nur im Kontext mit einer Lösung des Verkehrsproblems zu erreichen sind. Erfreulich war, dass dieser Ansatz parteiübergreifend von allen Mandatsträgern unterstützt wurde.
Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur konkreten Umsetzung des Planungsvorhabens mit Vertretern verschiedener Fachplanungen (u.a. Flurneuordnung und Hessen-Mobil) diskutiert.
Im Hinblick auf den konkreten Planungsprozess der Stadt Felsberg zur Erlangung des Baurechts für die Umgehungsstraße wurde von der BI die Einrichtung einer Kommission „Ortsumgehung Felsberg“ beim Magistrat der Stadt Felsberg initiiert, in der neben Vertretern der politischen Gremien und des Magistrats auch fachkundige Bürger vertreten sind. Erfreulicherweise wurde dieser Vorstoß auch von der Stadtverordnetenversammlung Felsberg positiv aufgenommen und befürwortet, so dass die Kommission im Dezember 2014 ihre Arbeit aufnehmen konnte.
Die Überzeugung der BifF e.V., dass eine zukunftsfähige Stadtentwicklung die spezifischen Probleme aller Stadtteile, Dorf- und Ortskerne berücksichtigen muss, hat zu dem Ziel geführt, im Jahr 2015 als Arbeitsschwerpunkt der BIfF Teilaspekte eines kommunalen integrierten Entwicklungskonzeptes (IKEK-Download)) für die Stadt Felsberg zu erarbeiten, das in Zukunft die Voraussetzung zur Förderung von kommunaler Projekte durch öffentliche Mittel ist.